Die Tiroler Alpen wie man sie kennt

Das Alpbachtal zählt zu Österreichs ursprünglichsten Alpentälern. Gäste erleben einen Ausflug in das alte Tirol, ohne dabei auf modernen Komfort von heute zu verzichten.

Das Forum Alpbach ist Vielerorts ein Begriff, das Alpbachtal besteht aus vielen verschiedenen Orten.Die Kulturlandschaft des Alpbachtals ist einen Besuch Wert. Mit dem Bus leicht erreichbar befindet es sich in der Nähe des Verkehrsknotenpunktes Wörgl. Reisegruppen finden hier noch das ursprüngliche Tirol, wie es leider vielerorts nicht mehr erhalten geblieben ist. Zu verdanken ist es der strengen Bauordnung, die bereits in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts eingeführt wurde. Das hat sich gelohnt. Heute zählt das Alpbachtal zu den schönsten Regionen Tirols. Im Sommer ein Wanderparadies und im Winter eine sehr beliebte und doch gemütliche Skiregion.

Mit dem Bus nach Italien – aber wann?

Gruppenreisen sind derzeit aufgrund der COVID-19 bedingten Reisebschränkungen eine komplizierte Angelegenheit. Eine Idee wie es vermutlich den meisten Busunternehmen damit geht, zeigt ein Fernsehbericht, der kürzlich in Servus TV  lief. Zu Wort kommen Wilhelm Feichtinger und Maria Prossinger von Reisen Feichtinger, Busreisen Eduard Gutschi, Martin Horvath v. Komet Reisen (Berufsgruppenobmann Fachverband Autobus) die aktuelle Situation nach dem Lockdown. https://www.servustv.com/videos/aa-241v3z9ss1w12/

Nicht nur in Österreich, weltweit ist die Situation ähnlich. So auch in Deutschland. Auch gesunde Busunternehmen können ein dreimonatiges Komplettverbot von Busreisen sowie langfristige Einschränkungen in der Hauptsaison nicht mit den minimalen Hilfen des Bundes überstehen. Gemeinsam kündigen der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) und seine Landesverbände, die Gütegemeinschaft Buskomfort (gbk) und der RDA Internationaler Bustouristik Verband eine Großdemo im Rahmen des 2. Aktionstags am 17. Juni sowie eine Klage auf Schadensersatz an.

 

 

Urlaub in Österreich wohin man schaut

Der zweite Reisebus der „Zeit nach dem Lockdown“  fährt mit Brummen über den Zebrastreifen und bewegt, umgeben von einer Rauchwolke Richtung Innenstadt. Dunkles rot, keine Belebung, kein Firmenlogo an der Seite, ein Modell aus den 90 er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Scheint schon einiges auf dem Buckel zu haben. Freilich, es gibt modernere, CO2 freundlicher und besser gestaltete Busse. Dennoch freut mich der Anblick. Es bedeutet, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass bald mehr (hoffentlich modernere) Busse und damit Gruppeneisende das Stadtbild wieder bunter machen.

Neue Normalität im Tourismus

Die Reisefreiheit zwischen den meisten Nachbarländern ist hergestellt. Die meisten Hotels öffnen wieder. Der erste Bus seit langem im Nachmittagsverkehr. Der Bus-Parkplatz vor dem Schloss Schönbrunn ist bereits fertiggestellt und wartet auf Gäste. Doch immerhin haben Busunternehmen bessere Perspektiven als aus die Kollegen von der Luftfahrt. Der Flugverkehr liegt am Boden. Immer noch keine Kondens-Streifen am Himmel. Man hat sich schon dran gewöhnt. Was das Ausbleiben der Flug-Gäste bedeutet, kann man jedoch nur erahnen. Gruppentourismus ist in dieser Sommersaison 2020 ein großes Fragezeichen. Seminar und Gruppenhotels können momentan auf Maturareisen setzen, auf Firmen-Events und bereits rechtzeitig auf Angebote für Weihnachtsfeiern aufmerksam machen. Aber die kurzfristige Grenzöffnung und der massive Rückgang der Covid-19 Infektionen zeigt, dass sich das Bild schell auch zum positiven ändern kann. Hoffen wir das beste.

Die Berge öffnen wieder…

Am Beispiel Hochkönig sieht man, was ein Bergpanorama bewirken kann.
Egal ob Reisegruppe oder Familie mit Kindern, die Natur bietet jedem etwas.
Vor allem Aktivurlaubern hat das Bergparadies im Salzburger Land einiges zu bieten. So finden sich hier 40 verschiedene Mountainbikestrecken sowie 340 Kilometer bestens beschilderte Wanderwege in allen Schwierigkeitsstufen.
Geboten wird neben Bergurlaub auch einiges mehr. Kräuterwanderungen, Freibäder, Bogenschiessen, Tennis und vieles mehr. 
www.hochkoenig.at

 

Österreich plant Sommerurlaub

Die Corona – Krise wirkt sich auf die Urlaubsplanung der Österreicher aus: Fernreisen fallen aus, Erreichbarkeit und Sicherheit des Urlaubsziels treten in den Vordergrund. Angesichts der unsicheren Corona – Lage erlebt der Österreich – Urlaub eine Renaissance. Das ist das Ergebnis der jüngsten Gallup – Erhebung zu den Urlaubsplänen der österreichischen Haushalte*. Weiterlesen

Bus- und Gruppenreisen zu Kulturveranstaltungen

Bus- und Gruppenreisen zu Kulturveranstaltungen in und nach Österreich, wie Theater, Konzerte, Live-Events könnten bald wieder möglich sein. Vergangenen Freitag verkündeten Kogler und Anschober einen provisorischen Fahrplan für den Neustart des Kulturbetriebes. Eine offizielle Verordnung soll am 25. Mai veröffentlicht werden.

Die Meilensteine:

Bereits ab 29. Mai sollen Veranstaltungen drinnen und draußen mit
bis zu 100 Personen gestattet
werden

Ab 1. Juli mit bis 250 Personen. Zum selben Zeitpunkt können laut Anschober auch wieder die Kinos öffnen – mit derselben Größenordnung.

Mit 1. August gibt es Veranstaltungen mit bis zu 500 Personen.
Auch größere Veranstaltungen (500 bis 1.000 Personen) seien möglich, wenn ein konkretes Gesundheitskonzept vorgelegt wird. In allen genannten Stufen sei ein Mindestabstand von einem Meter zu berücksichtigen.

Grenzöffnungen sorgen für Diskussion

Ab 15. Juni öffnen die Grenzübergänge  zwischen Österreich und Deutschland, weitere Lockerungen zu anderen Ländern sind in Diskussion. Währenddessen fordert EU-Ratschef Charles Michel fordert ein schnelles Ende der Grenzkontrollen in Europa. Er rufe dazu auf, die Grenzen so bald wie möglich wieder zu öffnen.

Hotels bereiten sich für die Öffnung am 29. Mai vor


Derzeit bereiten sich Betreiber von Hotels in ganz Österreich auf die „Neue Normalität“ im Tourismus vor. Mund-Nasen-Schutz, Sicherheitsabstand, noch strengere Hygienevorschriften und so weiter. Ab 29. Mai können Beherbergungsbetriebe in der Alpenrepublik wieder öffnen. Die Gastronomie startet bereits am 15. Mai. Für Gruppen wird es kompliziert.

Die Lage der Bus- und Gruppentouristik ist jedoch brisant, wie eine aktuelle Aussendung der RDA zeigt.  Die Reisebusse stehen still, die Kosten laufen weiter, Perspektiven gibt es nicht und immer mehr Betriebe melden Insolvenz an oder liquidieren.

In Deutschland zittert die gesamte Busreisebranche. Alle Busreiseveranstalter, Paketreiseveranstalter, Reisebüros, Tourismusorganisationen, Kultur- und Freizeitanbieter, Agenturen, Schifffahrtsgesellschaften, Hotels, Restaurants und Gaststätten sind wirtschaftlich höchst betroffen. Es geht um den Erhalt von zehntausenden Arbeitsplätzen. Daher fordert z.B. der RDA zusammen mit den großen touristischen Verbänden BTW, DTV, DRV, DEHOGA, IHA und VIR einen zeitnahen Tourismusgipfel. So geht es nicht weiter, Tourismus ist Chefsache, Frau Bundeskanzlerin!“, so RDA Präsident Benedikt Esser.
 

 

Mundschutz und Sicherheitsabstand im Tourismus

 

 

Mozart vor dem Schloss Schönbrunn in Wien trägt Maske

Touristiker, Hoteliers, Gastronomen, Kunst- und Kulturschaffende trifft die Corona-Krise ganz besonders schwer. Die Besucher bleiben aus. Der Mozart-Darsteller vor dem Schloss Schönbrunn nimmt es mit Humor und antwortet auf seine Art. Um diese Zeit machen hier täglich hunderte Busse aus ganz Europa halt. Heute spazieren zehn Besucher vorbei. Viele, wie der Kabarettist Lukas Resetarits (Interview ZIB 2) sind verärgert darüber, dass die Kulturbetriebe so lange im Unklaren gelassen werden.
Natürlich wird man immer Fehler finden, und auch er sagt, am Anfang wurden die Massnahmen der Regierung unterstützt und getragen. Aber jetzt ist es Zeit, wieder aufzusperren. Das Zeit der Unmut der Bevölkerung, der durch Lockdown-Demos in verschiedenen Orten zum Ausdruck kommt – und dort sind auch mitunter sehr weise Sprüche auf selbstgemachten Tafeln zu lesen „Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf“ (Siehe Bericht in der NZZ)