Busse bleiben aus.

Im Bundesland Salzburg, also sowohl in der Stadt als auch am Land – bleiben die internationalen Bustouristen weitgehend aus. Das ist für die Gruppentouristik eine herausfordernde Situation. In der Stadt waren es 95% weniger als 2019 im Sommer vor der Pandemie. Das gefährdet Jobs und Wirtschaftswachstum. Vor allem die Gäste aus Asien und U.S.A. bleiben dieses Jahr zuhause. Viele Busunternehmen melden ihre Busse ab. Mehr dazu auf ORF.at


Leute, was war das für ein Jahr

Herbert von Wagner Busreisen freut sich wie wir auf den Neustart der Bustouristik

Der Spuk scheint vorbei zu sein. Ich habe letzte Woche wieder einige Busse in den Strassen gesehen. Nein, keine Schulbusse. Richtige Langstreckenbusse. Reisebusse, Fernbusse. Ja – die mit den Touristen!! Es ist war wie eine Fata Morgana. Diese Busse wirken nach der langen Absenz noch größer, noch eleganter als sonst. Wie Kreuzfahrtschiffe, die majestätisch durch die City Cruisen. Und sowohl den Fahrern auch den Gästen kann man die zaghafte, noch etwas verhaltene, ja fast etwas ängstliche Freude nachempfinden. Es hat ja fast schon etwas pionierhaftes mit so einem Riesen-Gefährt die Coronagedämpfte Stimmung in der Stadt mittels Reiselust zu heben.

Wie oft bin ich über den menschen- und Fahrzeug- Leeren Busterminal spaziert, und habe den Begriff Platzangst neu erlebt? Diese düstere Stimmung, ohne einen einzige Bus, kein Urlauber, Keine Urlauberin, und auch keine Flötenmusik von Robert, dem weitgereisten Musiker? Hätte ja auch keinen Sinn gehabt, es war ja niemand da, der seinen Tönen lauschte ausser ich. Auch die Verkäufer der Konzerttickets in ihren Mozartkostümen fehlten im Strassenbild. Nur Wolfgang, der goldene Mozart-Darsteller hielt von Anfang an die Stellung und zieht es bis heute durch. Unglaublich. Er sagt, früher waren es tausende Menschen, heute kommen nur eine Handvoll. und dennoch grüßt er alle freundlich, winkt ihnen zu, hebt den Hut und macht Klamauk. Die Menschen danken es ihm, sind sie doch auf der Suche nach Ablekung und etwas Heiterkeit.

Der neu aus dem Boden gestampfte Busparkplatz, eben erst eingeweiht und dann menschenleer. Dann als COVID Teststrasse zweckentfremdet. Weisse Zelte, Container, vermummte Menschen, Kolonnen von Autos. Die werden hoffentlich auch bald wieder den Bussen weichen, die bis dahin am PKW Parkplatz unterkommen. So viele sind es ja eh noch nicht.

Herbert, von Wagner Busreisen freut sich mit den Gästen und mir. Es geht wieder los. 3 G ist mit dabei. Und ausreichend Desinfektionsmittel und MNS für die lange Fahrt vom Mühlviertel bis nach Wien. Es ist ein Anfang. Und das Ende der Corona-Pause. Gottseidank.

Es geht wieder weiter

Nach Coronabedingter Zwangspause sind jetzt im Juli 2021 nun endlich wieder Reisebusse in Österreich unterwegs. Die Busunternehmen halten sich an die 3G Regeln und verfügen über Hygienekonzepte für Ihre Busreisen.

Busbranche in Deutschland gefordert

„Politik muss handeln“ – Busbranche fordert Ende der Reisebusverbote und Rückgabe von Freiheiten für Geimpfte, Genesene und Getestete

Schluss mit einseitigen Branchenverboten und unnötigen Grundrechteeinschränkungen. Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) fordert: Angesichts sinkender Infektionszahlen und einer deutlich beschleunigten Impfkampagne ist es dringend geboten, das Verbot von Reisebusfahrten zu beenden. Gleichzeitig spricht sich der bdo dafür aus, dass Geimpfte, Genesene und Getestete wieder normale Freiheiten wahrnehmen können. Die Politik in Bund und Ländern muss dafür augenblicklich die rechtlichen und organisatorischen Voraussetzungen einheitlich schaffen.

Berlin, den 4. Mai 2021 – Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) hat am 4. Mai eine schnelle Rückgabe von Grundrechten an Geimpfte, Genesene und Getestete sowie ein Ende des Berufsverbots für Reisebusunternehmerinnen und Reisebusunternehmer gefordert. Hierbei muss ein Flickenteppich von widersprüchlichen Einzelregelugen der Bundesländer oder der EU-Mitgliedstaaten bei grenzüberschreitenden Fahrten unbedingt verhindert werden.

Der Verband appelliert eindringlich an die Politik in Bund und Ländern, die für diese Schritte notwendigen rechtlichen und organisatorischen Voraussetzungen sofort zu schaffen. Angesichts sinkender Infektionszahlen und einer deutlich beschleunigten Impfkampagne sollte das derzeit noch in den Verordnungen der Bundesländer festgeschriebene Reisebusverbot schnell fallen. Als einziges Verkehrsmittel wurden Fahrten mit dem Reisebus – anders als bei Flug- und Zugverkehr – im Frühjahr 2020 sowie anhaltend seit Spätherbst letzten Jahres mit einem Komplettverbot belegt. Diese einseitige Benachteiligung muss beendet werden. Auch die Rückgabe von Freiheiten für Geimpfte, Genesene und Getestete muss jetzt zeitnah erfolgen. Dazu gehört die Möglichkeit, Busreisen innerhalb von Deutschland sowie auch in andere Länder wie u.a. Österreich wahrzunehmen.

Zu den Forderungen der privaten Busunternehmen in Deutschland sagte bdo-Hauptgeschäftsführerin Christiane Leonard: „Die Politik muss jetzt schnell handeln. Und das Gute ist doch: Sie kann es auch verantwortungsvoll tun. Millionen Menschen in Deutschland verfügen bereits über einen vollen Impfschutz. In den kommenden Tagen und Wochen wird diese Zahl rasant steigen. Auch die belegten Neuinfektionen gehen gleichzeitig merklich zurück. In dieser Situation muss es selbstverständlich sein, den Ausstieg aus dem monatelang anhaltenden Reisebusverbot und den Freiheitseinschränkungen für Geimpfte, Genesene und Getestete schnell vorzunehmen. Auch bisher vorsichtige Stimmen prophezeien für die kommenden Wochen eine deutlich positive Entwicklung der Corona-Situation. Auf diese neue Wirklichkeit einer sich entspannenden Pandemie in Deutschland gilt es, jetzt schnell zu reagieren. Die Busbranche steht für einen Restart mit durchdachten Hygienekonzepten, Luftreinigern, Lüftungsprinzipien und Besetzungsplänen bereit. Und Millionen Bürgerinnen und Bürger erhoffen sich, zeitnah nach monatelangen schwerwiegenden Einschränkungen endlich wieder reisen zu können. Mit der Bundesnotbremse haben wir eine klare und bundesweit einheitliche Gesetzgebung für die Eindämmung der Pandemie. Daher gilt es jetzt, die in den zahlreichen unterschiedlichen Landesverordnungen verhängten Busreiseverbote abzuschaffen; denn diese stammen noch aus der Zeit vor Inkrafttreten der Bundesnotbremse. Nur so kann ein Flickenteppich wie im letzten Sommer verhindert werden und ein geordneter Restart für den Bustourismus gelingen.“

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Mit den Busreisen geht es aufwärts

Bald sind Busreisen und Gruppentouristen wieder alltäglicher Bestandteil der Tourismuswirtschaft. Die Impfrate in Europa steigt kontinuierlich. Der Grüne Pass wird für Erleichterungen bei der Reise sorgen. Gruppenreisen können dadurch einfacher und häufiger stattfinden. Sicherheitskonzepte in den Bussen und Veranstaltungs- sowie Beherbergungsorten sorgen für die erforderliche Hygiene. Das heisst: Ab dem dritten Quartal 2021 ist mit erhöhtem Reiseaufkommen zu rechnen. Die Nächtigungszahlen in Bushotels und Gruppenhotels werden steigen. Reiseziele für Busse werden wieder aufatmen können. Das freut uns genauso wie sie.

bdr

Busreise zum Wilden Kaiser

Bustouristen sind derzeit in Tirol so selten wie die Stecknadel im Heuhaufen. Ein halbes Jahr Tourismuspause ist der aktuelle Stand. Es ist Zeit, dass Gastronomie, Hotels, Ferienwohnungen sowie Freizeit- und Kulturbetriebe ab 19. Mai 2021 wieder öffnen dürfen. Busreisende freuen sich darauf, endlich wieder Natur, Bergsport, Genuss und Kulinarik am Wilden Kaiser zu genießen. Mit Test-Möglichkeiten vor Ort, Stornogarantie bis zu 48 Stunden vor Anreise und Hygien- und Sicherheitskonzepten soll nun für Gruppen und Busreisende bald wieder freie Fahrt sein. 

Busreisen sicher machen

Mit dem Einbau von modernen Hochleistungspartikelfiltern können Busunternehmer und Flottenbetreiber das schon sehr niedrige Infektionsrisiko im Reisebus noch weiter reduzieren. In den OMNIplus Service-Werkstätten wird der Einbau von Aktivfiltern schnell und fachgerecht erledigt. Für die Nachrüstung in der kundeneigenen Werkstatt gibt es passende Aktivfilter-Sets zum Bestellen. Mehr auf Omnibus

Bus und Bike 2021 in Niederösterreich

Mit dem Auftakt der Radsaison in Niederösterreich sind auch die praktischen Leihräder von nextbike wieder im ganzen Land zurück im Einsatz. Zudem sind vier neue Stationen in St. Pölten und eine Station in Guntramsdorf in Planung, die heuer errichtet werden. Die nextbikes sind vielerorts fixer Bestandteil von Bahnhöfen, Haltestellen, öffentlichen Einrichtungen und touristischen Ausflugszielen. Radler können die 3-Gang-nextbikes an 201 Verleihstellen in 62 niederösterreichischen Gemeinden ausleihen. Und das jeden Tag und rund um die Uhr. So sind die Bürger flexibel und umweltfreundlich mobil. Alle nextbike-Verleihstationen in Niederösterreich sind unter www.nextbike.at oder in der kostenlosen App einzusehen. Für Besitzer der ÖBB VORTEILSCARD und der VOR-Jahreskarte gibt es Tarifvergünstigungen. Die Registrierung erfolgt einmalig über die Handy App, bei der Hotline unter 02742/22 9901 oder www.nextbike.at. Ausleihe und Rückgabe sind unkompliziert und an allen Stationen möglich.

Reisesicherungsfonds

Der RDA hat vom Rechtsausschuss des Deutschen Bundestags zur neuen Insolvenzsicherung durch Reisesicherungsfonds in einer Stellungnahme der Verbände asr, DRV, RDA und VIR, die gemeinsam als potentielle Gründungsgesellschafter des neuen Reisesicherungsfonds auftreten, Verbesserungen für die Reiseveranstalter gefordert.

Zu den Kernforderungen der gemeinsamen Stellungnahme gehören die Absenkung der im Gesetzesentwurf vorgesehenen Sicherheitsleistung verbunden mit der Forderung nach einem Bürgschaftsprogramm des Bundes, um die Reiseveranstalter mit Blick auf die verheerende Schadensbilanz in den Unternehmen durch die Coronapandemie bei der Stellung von Sicherheiten wirksam zu unterstützen.

Um eine ökonomische Überforderung der Reiseveranstalter zu vermeiden und dennoch den politisch gewollten Kapitalstock in angemessener Zeit ansparen zu können, fordern die Verbände eine Reduktion des Entgeltes sowie unter anderem eine Verlängerung der Ansparphase auf mindestens sieben Jahre.

Die bisher im Gesetzentwurf vorgesehene Opt-Out-Umsatzgrenze von € 3 Mio. soll orientiert an der von der Versicherungswirtschaft in Aussicht gestellten Kapazitätsgrenze auf bis zu € 10 Mio. angehoben werden. Dabei soll der Reisesicherungsfonds grundsätzlich auch für Reiseveranstalter zugänglich sein, die sich unterhalb dieser Umsatzgrenze befinden.

Der RDA fordert darüber hinaus zusätzliche Entlastungen für die Bustouristik: 
„Dem niedrigen Schadensrisiko von Busreisen muss aufgrund der nicht vorhandenen Repatriierungsrisiken auch konditionell während der Aufbauphase Rechnung getragen werden. So wäre es möglich, der Systematik in Großbritannien folgend, für erdgebundene Pauschalreisen eine Entgeltermäßigung von mindestens 15 % während der Aufbauphase vorzusehen. 

Auch wenn die Bundesregierung im Vorfeld signalisierte, während der Aufbauphase des Reisesicherungsfonds Ausnahmeregelungen vermeiden zu wollen, bleiben wir dabei, dass die Neuregelung nicht dazu führen darf, dass die festgelegten Klimaschutzziele durch gesetzliche Benachteiligung klimafreundlicher Busreiseverkehre verletzt werden“, begründete RDA Präsident Esser die Forderung.

Mitte Mai öffnet Tourismus in Österreich

In der heutigen Regierungs-Klausur wurde festgelegt, dass Gastronomie, Sport, Kultur und Tourismus ab Mitte nächsten Monats, unter strengen Auflagen wieder öffnen dürfen. Es ist mit Eintrittstests und reduzierten Sitzplätzen z.B. in Restaurants zu rechnen. Details sind in den nächsten ein bis zwei Wochen zu erwarten.