Viva Kitzbühel! Die Legende lebt

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Foto: (C) Kitzbüheler Skiclub K.S.C.

Der Absprung am Starthäuschen in die Mausefalle – ein freier Fall in den Abgrund. Der nachfolgende Steilhang  – ein 90 Grad Winkel ins Nichts. So als ob man über die Tischkante hinunterschaut. Wie ein senkrechter Eislaufplatz. Ohne Übertreibung. Beinhart, rutschig, kalt. Der Schnellste war bisher Fritz Strobl, der diese Wahnsinns Abfahrt in 01:51,58 Minuten schaffte – seit 1997 ungeschlagen. Michael Walchhofer hält seit 2006 den Geschwindigkeitsrekord mit 153 km/h. Dieses Jahr sind insgesamt 550.000,00 Euro Preisgeld ausgeschrieben.

Die 2 Minuten bis zur Zieleinfahrt wirken wie eine Ewigkeit. Als ob die Welt stillsteht. Dann die Hausbergkante. Die jubelnde bunte Menge winkt.  Es folgt die Tonspur. Der Platzsprecher gibt das Ergebnis bekannt. Es riecht nach Gulaschsuppe, Würstel und Glühwein. Hurra, wieder hat es einer überlebt! Vielleicht wird er zur Legende. Kitzbühel ist es schon. Zurecht. Nur wer live dabei war, kann es verstehen. Sonderzüge und Busse im Stundentakt machen direkt an der Hahnenkamm-Station halt. Also auf nach Kitzbühel.

 

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