Hall auf dem Weg zum UNESCO-Weltkulturerbe

Bei der ITB in Berlin – der größten internationalen Reisemesse – erhielt Hall in Tirol viel Anerkennung für die aktuelle Bewerbungsphase.
Bereits Ende Jänner wurden die umfassend erarbeiteten Unterlagen in Paris eingereicht, über ein Jahr lang wird der Prüfungsprozess dauern. Von der Auszeichnung als UNESCO-Weltkulturerbe verspricht sich Hall in Tirol viele positive wirtschaftliche und touristische Effekte.

Österreichs Bundesminister Reinhold Mitterlehner gratulierte den Vertretern, Caroline Schneider und Martin Friede von Hall in Tirol bei seinem Besuch auf der ITB in Berlin zur Bewerbung als UNESCO-Weltkulturerbe.
Hall in Tirol am Weg zum UNESCO-Weltkulturerbe – allein diese
Tatsache sorgte in Berlin für viel Aufmerksamkeit. Auch Österreichs
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner gratulierte neben vielen
Spitzenvertretern der heimischen Tourismuswirtschaft bei seinem
Besuch in der ITB-Österreichhalle zur gelungenen Einreichung. Einig
zeigten sich die Experten, dass die Auszeichnung viel internationale
Aufmerksamkeit bringen würde und der Werbewert enorm sei.
Die Reisemesse in Berlin nutzte Hall in Tirol auch um sich
international im Kreise der UNESCO Welterbestätten noch besser zu
vernetzen. So informierte sich beispielsweise Horst Wadehn,
Vorsitzender des UNESCO Welterbestätten in Deutschland e.V.,
interessiert über die Entwicklungen.
Hall in Tirol ist mit der Münzstätte als Geburtsort des Talers und
der größten erhaltenen Altstadt Westösterreichs eine der
bedeutendsten kultur- und wirtschaftshistorischen Städte Tirols. Mit
der Bewerbung zum UNESCO-Weltkulturerbe setzt Hall in Tirol einen
weiteren Schritt, um das Bewusstsein dafür in ganz Europa bzw.
international zu stärken. Schon heute ist das gesamte Ensemble der
Altstadt unter Schutz gestellt, und ein Masterplan stellt sicher,
dass die historische Altstadt ein vitaler Lebens-, Arbeits- und
Wirtschaftsraum ist und auch zukünftig bleiben wird.
In die Welterbeliste werden nur Stätten aufgenommen, die nach
Meinung des Welterbekomitees herausragende universelle Bedeutung aus
historischen, künstlerischen oder wissenschaftlichen Gründen haben.
Im 15. Jahrhundert wurde in Hall in Tirol mit dem „Guldiner“, die
sogenannte „Taler-Währung“ erfunden. Als Weltkulturerbe vorgeschlagen
wird die Münze Hall in Verbindung mit der Haller Altstadt: Hier wurde
ein geschlossenes Altstadtensemble nicht nur erhalten, sondern wurde
und wird zum vitalen Lebens- und Wirtschaftsraum weiterentwickelt.

~
Rückfragehinweis:
Stadtmarketing Hall in Tirol
c/o caroline schneider, BA
Wallpachgasse 5
a-6060 Hall in Tirol
t: +43 5223 45544 39
f: +43 5223 45544 20
http://www.hall-in-tirol.at
c.schneider@hall-in-tirol.at

Advertisements
%d Bloggern gefällt das: